„Wer Wissen teilt, vermehrt es.“

Förderung auf Bundesebene

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) fördert Energieeffizienz-Netzwerke, nach dem LEEN-Standard, auf folgende drei Weisen:

  • Die Teilnehmer der ersten 10 Energieeffizienz-Netzwerke, die ab 2015 entstehen, werden mit 4.000 Euro pro Unternehmen bezuschusst, insbesondere für das Energieaudit oder eine Umsetzungsberatung.
  • Kostenfreie Nutzung der Tools und Arbeitshilfen für Netzwerke nach dem LEEN-Standard – die Lizenzgebühren in Höhe von 1.000 Euro pro Unternehmen entfallen komplett zwischen 2015 und 2017.
  • Erfahrene Netzwerkentwickler beim Fraunhofer ISI, der Stiftung für Ressourceneffizienz und Klimaschutz (STREKS) und dem Institut für Ressourceneffizienz und Energiestrategien (IREES) unterstützen Initiatoren und Netzwerkträger kostenfrei bei ihrer konzeptionellen Arbeit der Netzwerk-Entwicklung und der Akquisition von teilnehmenden Unternehmen.

Auch für Gebietskörperschaften (Städte, Gemeinden oder Landkreise mit bis zu 200.000 Einwohnern) gibt es seit dem 1.1.2015 ein gut ausgestattetes Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

 

Das Bundesumweltministerium fördert Lernende Energieeffizienz-Netzwerke (LEEN-Netzwerke) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative mit mehreren Maßnahmen. Unter anderem werden die 123 teilnehmenden Betriebe der elf LEEN-Netzwerke, die seit 2015 gegründet wurden, mit bis zu 4.000 Euro bezuschusst. Die Förderung war als Windhund-Verfahren für jene Netzwerke angelegt, die mindestens zehn Teilnehmer unter Vertrag haben. Die elf Gewinner sind:

  • Effizienztisch Bremen
  • EnBW Netzwerk Energieeffizienz Schwaben, gestartet im April 2015 mit Sales & Solutions als Netzwerkträger,
  • Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerk Frankfurt Rhein-Main, gestartet im April 2015 mit der Stadt Frankfurt als Netzwerkträger
  • Energieeffizienz-Initiative Unterfranken 4
  • E.ON EnEff-Netzwerk – Impuls für Bayern
  • E.ON Energieeffizienz-Netzwerk – Franken vernetzt sich
  • LEENetzwerk für Unternehmen in Bayern (Schwerpunkt Ostbayern) Netzwerk I, gestartet im September 2015 mit dem Institut für Energietechnik (IfE) der FH Amberg als Netzwerkträger.
  • LEENetzwerk für Unternehmen in Bayern (Schwerpunkt Ostbayern) Netzwerk II, gestartet im September 2015 mit dem Institut für Energietechnik (IfE) der FH Amberg als Netzwerkträger.
  • Lernendes EnergieEffizienz-Netzwerk für Ettlinger Unternehmen, gestartet im Juni 2015 mit der Stadt Ettlingen als Netzwerkträger
  • Lernendes Energieeffizienz-Netzwerk Region Kiel, gestartet im Oktober 2015 mit EED GmbH, Schönkirchen als Netzwerkträger,
  • Nordhessisches Energieeffizienz-Netzwerk: „Mari:e Nordhessen“, gestartet im Dezember 2015 mit der Regionalma-nagement Nordhessen GmbH als Netzwerkträger,

Weitere sich gründende und entstandene Netzwerke erhalten – auf Anfrage – intensive fachliche Unterstützung zur Netzwerkinitiierung und zum Netzwerkbetrieb durch das Projektteam des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI und der Stiftung für Ressourceneffizienz und Klimaschutz (STREKS).

 

Kostenfreie Nutzung der Tools und Arbeitshilfen für Netzwerke nach dem LEEN-Standard

Die Lizenzgebühren von 1.000 € für die vierjährige Teilnahme eines großen Unternehmens an einem Energieeffizienz-Netzwerk nach dem LEEN Standard entfallen komplett in den Jahren 2015 bis 2017.

Dies wird ermöglicht durch eine Förderung der Arbeiten zur Aktualisierung und Erweiterung der Berechnungstools und sonstiger Arbeitshilfen des LEEN-Managementsystems durch die Nationale Klimaschiutz-Initiative des Bundesumweltministeriums.

 

Kostenfreie Unterstützung von Initiatoren und Netzwerkträgern durch erfahrene Netzwerk-Entwickler

Der Aufbau und die Durchführung einens Energieeffizienz-Netzwerkes erfordert Überzeugungskraft, vertrauensvolle Kontakte zu Unternehmen oder auch die Nutzung von bestehenden Vertriebskanälen.Wichtig ist es zudem, auf Erfahrungen mit entsprechenden, erfolgreich durchgeführten Netzwerken zurückgreifen zu können. 

Ein erfahrenes Netzwerk-Entwicklerteam steht Ihnen mit Rat und Tat im Rahmen von Initiierungs-Workshops, persönlicher und telefonischer Beratung kostenlos zur Verfügung. Auch diese Arbeiten werden über die Nationale Klima-Initiative des Bundesumweltministeriums gefördert, um das ambitionierte Ziel des Starts von 500 Energieeffizienz-Netzwerken bis 2020 realisieren zu können.

Wenn Sie diese kostenfreie Unterstützung in Anspruch nehmen wollen, wenden Sie sich an:

Dipl. Ing. Ursula Mielicke Dipl. Ing. Andreas Gerspacher
Tel. 0721 6809-342 Tel. 0721 9152636-23
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Förderung für kommunale Energieeffizienz-Netzwerke

Das Bundeswirtschaftministerium fördert im Rahmen der Richtlinie zur Förderung von Energieeffizienz-Netzwerken von Gebietskörperschaften (Städte, Kommunen, Landkreise bis zu 200.000 Einwohnern) die Gewinnung von Teilnehmern für die Einrichtung kommunaler Energieeffizienz-Netzwerke sowie die professionell betreute, mehrjährige Netzwerkzusammenarbeit auf qualitativ hohem Niveau.

Unterstützt werden Aufbau und Betrieb von ca. 20 dieser Energieeffizienz-Netzwerke.
Die Förderhöhen sind attraktiv:

  • in der Gewinnungsphase bis zu 100 % der förderfähigen Sachausgaben, max. jedoch 3.000 € pro Netzwerk,
  • in der Netzwerkphase bis zu 50 % der förderfähigen Personal- und Sachausgaben, max. jedoch 10.000 € jährlich pro Netzwerkteilnehmer,
  • im ersten Jahr der Netzwerkphase bis zu 70 % für den energietechnischen Berater, max. 20.000 € pro Netzwerkteilnehmer.

Förderdauer beträgt in der Gewinnungsphase 9 Monate pro Netzwerk und in der Netzwerkphase drei Jahre pro Netzwerk. Der LEEN-Standard wurde für diesen Netzwerktyp angepasst. Es ist jeweils zu prüfen, ob die beteiligten Kommunen gleichzeitig den European Energy Award (eea) wünschen.